Atemmeditation
Beobachte Deinen natürlichen Atem und nutze ihn als Anker für Deine Aufmerksamkeit. Wenn Deine Gedanken abschweifen, kehrst Du immer wieder bewusst zu Deinem Atem zurück.
Meditation
Entdecke verschiedene Wege der Meditation und finde heraus, was zu Dir und Deinem Alltag passt.
MEDITATION VERSTEHEN
Was bedeutet Meditation eigentlich?
Meditation bedeutet nicht, dass Dein Kopf plötzlich vollkommen leer sein muss. Vielmehr geht es darum, Deine Aufmerksamkeit bewusst auszurichten und wahrzunehmen, wenn sie abschweift.
Dabei kann der Fokus ganz unterschiedlich sein – zum Beispiel Dein Atem, Körperempfindungen, ein Mantra oder die Bewegung einer Mala. Auch Bewegung selbst kann Teil einer Meditation sein.
Es geht also weniger darum, Gedanken auszuschalten, als immer wieder bewusst in den gegenwärtigen Moment zurückzukehren. Welche Form der Meditation Dir dabei am meisten liegt, darfst Du ganz in Ruhe herausfinden.
Beobachte Deinen natürlichen Atem und nutze ihn als Anker für Deine Aufmerksamkeit. Wenn Deine Gedanken abschweifen, kehrst Du immer wieder bewusst zu Deinem Atem zurück.
Führe die Perlen Deiner Mala nacheinander durch die Finger und verbinde die Bewegung mit Deinem Atem oder einem Mantra. So entsteht ein fester Bezugspunkt für Deine Aufmerksamkeit.
Wandere mit Deiner Aufmerksamkeit langsam durch Deinen Körper und nimm wahr, was Du gerade spürst. Dabei geht es nicht darum, etwas zu verändern, sondern bewusst wahrzunehmen.
Wiederhole ein Wort, einen Satz oder einen Klang und richte Deine Aufmerksamkeit immer wieder darauf. Die Wiederholung gibt Deiner Meditation einen klaren Fokus und einen gleichmäßigen Rhythmus.
Richte beim langsamen Gehen Deine Aufmerksamkeit auf jeden einzelnen Schritt und die Bewegung Deines Körpers. So wird das Gehen selbst zum Mittelpunkt Deiner Meditation.
Folge einer gesprochenen Anleitung, die Deine Aufmerksamkeit Schritt für Schritt durch die Meditation führt. Gerade am Anfang kann es angenehm sein, sich dabei einfach führen zu lassen.
EINFACH ANFANGEN
Deine erste Meditation
Du brauchst weder viel Zeit noch besondere Vorkenntnisse, um Meditation auszuprobieren. Für den Anfang reichen ein ruhiger Platz und ein paar Minuten, in denen Du Deine Aufmerksamkeit bewusst auf Deinen Atem richtest.
Mach es Dir bequem
Setz Dich so hin, dass Du für einige Minuten angenehm und möglichst aufrecht sitzen kannst. Du kannst dafür auf einem Kissen, einem Stuhl oder auch auf dem Boden sitzen.
Richte Deine Aufmerksamkeit auf Deinen Atem
Schließe Deine Augen, wenn es sich für Dich angenehm anfühlt, und beobachte Deinen natürlichen Atem. Spüre, wo Du ihn besonders gut wahrnehmen kannst – zum Beispiel an der Nase, im Brustkorb oder im Bauch.
Kehre immer wieder zurück
Deine Gedanken werden abschweifen. Das gehört dazu. Sobald Du es bemerkst, bringst Du Deine Aufmerksamkeit einfach wieder zurück zu Deinem Atem.
Beginne mit wenigen Minuten
Drei bis fünf Minuten sind für den Anfang vollkommen ausreichend. Mit der Zeit kannst Du Deine Meditation verlängern, wenn Du möchtest.
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Schon wenige Minuten können für den Einstieg ausreichen. Beginne zum Beispiel mit drei bis fünf Minuten und verlängere die Dauer erst dann, wenn es sich für Dich gut anfühlt. Regelmäßigkeit ist dabei wichtiger als möglichst lange zu meditieren.
Dass Gedanken während der Meditation auftauchen und abschweifen, ist ganz normal. Entscheidend ist nicht, keine Gedanken zu haben, sondern zu bemerken, wenn Deine Aufmerksamkeit abschweift, und sie wieder zu Deinem gewählten Fokus zurückzubringen.
Nein. Wichtig ist vor allem, dass Du bequem und möglichst aufrecht sitzen kannst. Du kannst auf einem Meditationskissen, auf dem Boden oder auf einem Stuhl meditieren. Auch manche Meditationsformen, wie der Body Scan, werden im Liegen praktiziert.
Es gibt nicht die eine richtige Meditationsform für den Einstieg. Eine einfache Atemmeditation oder eine geführte Meditation kann für den Anfang besonders unkompliziert sein. Probiere verschiedene Formen aus und finde heraus, womit Du Dich wohlfühlst.
Die beste Zeit ist die, die sich gut in Deinen Alltag integrieren lässt. Manche Menschen meditieren gerne morgens, andere nutzen die Meditation als bewusste Pause zwischendurch oder am Abend. Ein regelmäßiger Zeitpunkt kann Dir dabei helfen, Meditation nach und nach zur Gewohnheit werden zu lassen.