Anja von glanzvoller

YOGAPRAXIS VERTIEFEN

Deine Praxis darf sich weiterentwickeln

Du kennst die Grundlagen und möchtest Deine Yogapraxis bewusster weiterentwickeln? Mit der Zeit geht es nicht nur darum, neue Haltungen kennenzulernen. Ausrichtung, Atmung und Körperwahrnehmung können Deine Praxis verändern und Dir helfen, Deinen eigenen Weg im Yoga zu finden.

BEWUSSTER ÜBEN

Deine Praxis beginnt bei Dir

Je länger Du Yoga übst, desto weniger muss es darum gehen, einfach einer festen Abfolge zu folgen. Mit der Zeit kannst Du lernen, genauer wahrzunehmen, wie es Dir gerade geht und was Du in Deiner Praxis heute brauchst.

Vielleicht wünschst Du Dir Bewegung und Kraft, vielleicht mehr Mobilität, einen ruhigen Atem oder eine Pause. Aus Deinen Erfahrungen entsteht nach und nach ein persönlicher Werkzeugkasten, aus dem Du immer bewusster auswählen kannst.

Eine vertiefte Yogapraxis zeigt sich deshalb nicht unbedingt darin, welche Haltungen Du kannst – sondern darin, wie bewusst Du mit Dir selbst übst.

Frau macht Yoga

01

Wahrnehmen

Nimm wahr, was heute da ist. Bevor Du mit Deiner Praxis beginnst, spüre einen Moment nach: Wie geht es Dir körperlich und mental? Wo fühlst Du Energie, wo Spannung oder Müdigkeit? Was brauchst Du heute?

Frau wählt Yoga-Hilfsmittel aus

02

Auswählen

Nutze Deinen persönlichen Werkzeugkasten. Mit der Zeit lernst Du, was Dir in unterschiedlichen Situationen guttut. Wähle aus dem, was Du kennst: Bewegung oder Ruhe, Kraft oder Mobilität, Atemübungen oder Entspannung – je nachdem, was Du heute brauchst.

Frau passt Yogahaltung mit Hilfsmitteln

03

Anpassen

Passe Deine Praxis an Dich an. Nicht jede Haltung und nicht jede Intensität passt an jedem Tag. Nutze Variationen und Hilfsmittel, verändere eine Haltung oder lass sie auch einmal aus – Deine Praxis darf sich an Deinen Körper und Deine Grenzen anpassen.

NEUE IMPULSE

Deine Praxis darf sich verändern

Je länger Du Yoga übst, desto mehr Möglichkeiten lernst Du kennen. Neue Haltungen, Variationen und Atemübungen erweitern Deinen persönlichen Werkzeugkasten. Gleichzeitig kann es spannend sein, vertraute Asanas noch einmal genauer zu betrachten: Wie fühlt sich eine Haltung in Deinem Körper an? Welche Ausrichtung unterstützt Dich? Wo entsteht Stabilität und wo darfst Du vielleicht etwas weniger tun?

Eine vertiefte Praxis muss deshalb nicht automatisch körperlich anspruchsvoller werden. Manchmal bedeutet Vertiefung, feiner wahrzunehmen, bewusster zu atmen oder eine bekannte Haltung so anzupassen, dass sie heute wirklich zu Dir passt.

Auch der Ayurveda kennt den Gedanken, dass wir nicht jeden Tag dasselbe brauchen. Tageszeit, Jahreszeit, Lebensphase und unsere aktuelle körperliche und mentale Verfassung können beeinflussen, was uns gerade guttut. An einem unruhigen Tag kann eine langsame, erdende Praxis wohltuend sein. An einem anderen Tag möchtest Du Dich vielleicht kraftvoll bewegen, mobilisieren oder neue Herausforderungen ausprobieren.

So darf sich Deine Yogapraxis immer wieder verändern. 

Nicht das möglichst perfekte Ausführen einer bestimmten Praxis steht im Mittelpunkt, sondern die Fähigkeit, aus Deinen Erfahrungen bewusst das auszuwählen, was Dich gerade unterstützt.

FÜR DEINE PRAXIS

Was Dich in Deiner Praxis unterstützt

Räucherstäbchen – natürliche Düfte für dein Ritual

Yogablock aus Kork

Räucherwerkhalter aus Mangoholz – Blume des Lebens

Yogablock aus Kork - Blume des Lebens

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Ein bewusstes Leben entsteht nicht durch Perfektion, sondern durch die kleinen Entscheidungen, die wir jeden Tag für uns treffen.

Wann gilt eine Yogapraxis als fortgeschritten?

Eine fortgeschrittene Yogapraxis zeigt sich nicht unbedingt darin, besonders anspruchsvolle Haltungen ausführen zu können. Mit zunehmender Erfahrung lernst Du Deinen Körper besser kennen, Deine eigenen Grenzen wahrzunehmen und Deine Praxis bewusster an Deine aktuellen Bedürfnisse anzupassen.

Muss ich schwierigere Asanas üben, um meine Yogapraxis zu vertiefen?

Nein. Neue und anspruchsvollere Haltungen können Teil Deiner Praxis sein, müssen es aber nicht. Auch eine genauere Ausrichtung, eine bewusstere Atmung oder das Erforschen vertrauter Asanas kann Deine Praxis vertiefen.

Wie kann ich lernen, meine Yogapraxis selbstständig zu gestalten?

Beginne damit, vor Deiner Praxis kurz wahrzunehmen, wie es Dir gerade geht und was Du brauchst. Mit der Zeit entsteht aus bekannten Haltungen, Bewegungsfolgen, Atemübungen und Entspannungstechniken Dein persönlicher Werkzeugkasten, aus dem Du immer gezielter auswählen kannst.

Sollte meine Yogapraxis jeden Tag gleich aussehen?

Nein. Dein Körper und Deine Bedürfnisse können sich von Tag zu Tag verändern. Auch im Ayurveda spielen beispielsweise Tageszeit, Jahreszeit und die aktuelle Verfassung eine Rolle. Deine Praxis darf deshalb mal kraftvoll und dynamisch, mal ruhig und regenerativ sein.

Sind Yogablöcke und andere Hilfsmittel nur für Anfänger geeignet?

Nein. Hilfsmittel wie Yogablöcke, Gurte oder Kissen können in jeder Phase der Yogapraxis sinnvoll sein. Sie ermöglichen Dir, Haltungen an Deinen Körper anzupassen, gezielt zu unterstützen oder eine Asana auf eine andere Weise zu erfahren.